Home

Der für alle offen stehende Verein Pflegestimme e.V. möchte Pflegenden und interessierten Bürgern eine unabhängige Stimme geben, die in Gesellschaft und Politik gehört und als kompetent wahrgenommen wird.

Er setzt sich ehrlich, praxisorientiert und direkt bei verschiedenen Themen der Pflege ein.

 

 

Gemeinsam für die Pflege

 

Wir setzen uns unter anderem ein für:

 

  • Mehr KollegInnen, um eine würdige Pflege gewährleisten zu können
  • Zusätzliche KollegInnen für Assistenz, Betreuung und Hauswirtschaft
  • Fachkompetentes und aktuell fortgebildetes Pflegepersonal für eine qualifizierte Pflege
  • Respektvolle und faire Arbeitsbedingungen
  • Eine bessere Absicherung für pflegende Angehörige

 ...

 

Ziele

  1. Definieren von Zielen für die heterogene Gruppe der beruflich Pflegenden in den unterschiedlichsten Settings auf Kommunaler,- Landes, sowie auf Bundesebene
  2. Entwicklung von Stellungnahmen, Positionspapieren zu angefragten und aktuellen gesundheitspolitischen Fragen
  3. Bereitstellung einer Stelle eines pflegepolitischen Sprechers im Bundesministerium für Gesundheit mit Stimmrecht im G-BA
  4. Keine Errichtung von Selbstverwaltungen mit Pflichtmitgliedschaft für Heil- und Pflegeberufe sowie Hebammen auf Landes- und Bundesebene
  5. Stärkung der Frauen in Care – Berufen
  6. Keine Weiterführung des jetzigen DRG Systems
  7. Umsetzung einer PPR im Krankenhausbereich
  8. ein Bedarfsorientiertes Personalbemessungsverfahren in Pflegeheimen welches eine Sicherstellung der pflegerischen Versorgung und Schaffung von Arbeitsbedingungen für Pflegende ermöglicht und nicht zu einer Überlastung und dem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Beruf führt
  9. Schaffung einer Meldestelle für Whistleblower um Missstände in betrieblichen Einrichtungen der Pflege anonym und sanktionsfrei melden zu können

 

 Forderungen

  • Gesundheit darf keine Ware sein! Hier ist dringend geboten, dass verbindliche Arbeitsschutzrichtlinien eingehalten werden, die uns und unsere Angehörigen (Kinder, Partner, Eltern, Großeltern) schützen
  • Abschaffung der DRG Pauschalen!
  • Sofortiger Stopp von Bundesweiten Krankenhausschließungen
  • Eine bedarfsorientierte Personalbemessung als Schlüssel zur Sicherstellung der pflegerischen Versorgung und Schaffungen von Arbeitsbedingungen der Pflegenden, die nicht zu einer Überlastung und dem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Beruf führen
  • Mit einer Pflegekammer sprechen die Pflegenden nicht mit einer Stimme. Deshalb fordern wir die Implementierung von Pflegekammern zu unterlassen. Auch auf Bundesebene, in Form einer Bundespflegekammer werden die Interessen der beruflich Pflegenden nicht adäquat durch die bisherigen Verbände vertreten.                  Pflege ist eine verantwortungsvolle Tätigkeit. Eine höhere gesellschaftliche Anerkennung und Wertschätzung ist überfällig. Mit den Debatten über die Einführung von Pflegekammern lenkt die Politik von ihrer eigenen Verantwortung ab. So kann sie untätig bleiben und suggerieren, mit einer Kammer dem Wunsch nach „mehr Anerkennung und Wertschätzung“ für die Pflege zu entsprechen.  
  • Verbindliche Schulungen im Umgang mit Covid19 und andere Infektionskrankheiten müssen bundesweit stattfinden. Schulungen auch für Nichtpflegepersonal.
  • Finanzielle Wertschätzung über staatlich finanzierte Gefahren- und Belastungszulage für den täglichen Einsatz (mindestens 150 Euro).
  • Eine vollständige Lohnsteuerentlastung für beruflich Pflegende während der Pandemie  
  • Verringerung und Vereinfachung der Dokumentation
  • Verlässliche Kinderbetreuung im vertrauten Umfeld
  • Eine funktionierende Versorgung aller Notfallpatienten muss von staatlicher Seite sicher gestellt werden. Obdachlose und Suchterkrankte sind auch Bestandteil dieser Gesellschaft. Welche Anlaufstellen sind geplant, um auch den schwachen der Gesellschaft Hilfe zukommen zu lassen?
  • Psychologische Maßnahmen für Beschäftigte, Angehörige und Patienten müssen geschaffen werden
  • Zusätzliches Personal zur Entlastung z. B. Reinigungspersonal, Stationsassistenten, therapeutisches Personal… einstellen. Keine fachfremden Tätigkeiten wie z. B. Reinigungsarbeiten und hauswirtschaftliche Tätigkeiten
  • Kein „Just in Time“ Bestellungen. Vorräte müssen ausreichend vorhanden sein. Auch nach der Pandemie.
  • Für Rheinland-Pfalz fordern wir die Beendigung der Zwangsmitgliedschaft in der Pflegekammer
  • Keine Wiederaufnahme der Gespräche bezüglich einer Implementierung einer Pflegekammer in Baden-Württemberg
  • Stopp des Errichtungsausschusses zur Implementierung einer Pflegekammer in Nordrhein–Westfalen. Wir fordern eine Urabstimmung! Gesetzgebungsverfahren zur Abwicklung.
  • Tarifverträge über die Entlastung der Beschäftigten in der Pflege sollten flächendeckend eingeführt werden. Dieser beinhaltet Personalbesetzung als Grundlage der Belastungssteuerung und regelt den Belastungsausgleich. Auch regeln sie die Verbesserung der Ausbildungsqualität in den Pflegeberufen. Außerdem enthalten diese, Regelungen über einen Gesundheitsfond und die Bildung einer Kommission Entlastung. Eine Ausgliederungsbetriebliche Funktion besteht dann auch.
  • Abschlagfreie Rente mit 60 Jahren für beruflich Pflegende
  • Die Liste der Forderungen wird an den aktuellen Geschehnissen angepasst

 

Was ist zu tun in der Politik

  • In der Pflege dominiert der betriebswirtschaftliche Nutzen. Ein Umdenken in der Politik, weg von der Betriebswirtschaftlichkeit in Richtung Gemeinnützigkeit wäre nicht nur im Interesse des Pflegepersonals sondern auch im Interesse der Patienten.
  • Abschaffung der DRG Pauschalen!
  • Das Pflegestärkungsgesetz hat zwar festgestellt, dass zu wenig qualifiziertes Personal zu finden ist. Hat dafür keine Lösungen gefunden. Um auch in Zukunft das dringend benötigte qualifizierte Personal zu finden, muss Pflegearbeit deutlich attraktiver werden. Löhne müssen in allen Bereichen der Pflege gleich und gut gezahlt werden.
  • Fortbildung – von Hilfskräften zu Fachkräften und von Fachkräften zu Pflegeexperten auf bestimmten Gebieten – sollten unterstützt werden, um Aufstiegs- und Karrierewege in der Pflege zu eröffnen. Einer gewachsenen Verantwortung muss dann auch ein Plus in der Vergütung folgen.
  • Eine verlässliche Dienstplangestaltung und Ausfallkonzepte sind entscheidende Themen für Pflegekräfte und bedeutend für die Attraktivität des Berufes.
  • Erhöhte Tarifbindung sichert den Beschäftigten eine transparente Entlohnung und verlässliche Rahmenbedingungen.
  • Mithilfe eines betrieblichen Gesundheitsmanagements, basierend auf einer Analyse der Altersstruktur, können Einrichtungen den vielfältigen Belastungen entgegenwirken. Somit kann die Flucht in die Teilzeit verringert werden und dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden.
  • Tarifvertrag – Es muss endlich Druck gemacht werden, dass Tarifverträge/ Entlastungstarifverträge durchgesetzt werden.
  • Ausländische Arbeitskräften, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, benötigen berufsbegleitende Sprachlehrgänge. Diese müssen von der Arbeit freigestellt werden.
  • Erweiterung der Liste der Berufskrankheiten(Long-COVID-Syndrom). Spätfolgen von Covid19 sind noch nicht ausreichend bekannt.
  • Mitarbeitervertretungen sollten für Betriebe die Gesundheitswesen verpflichtend sein, sodass Arbeitnehmer eine Interessenvertretung gegenüber dem Arbeitgeber haben.
  • Genaue Regelung, wann Dienstpläne verbindlich erstellt sein sollen und von der Mitarbeitervertretung geprüft sein müssen.
  • Gewalt und Aggression gegen Pflegende sind gesundheitliche Schädigung und ggf. auch Straftaten. Verpflichtende Dienstvereinbarungen sollten zum Schutz der Beschäftigten getroffen werden. Dabei müssen Gefährdungen betriebsspezifisch ermittelt und beurteilt werden.
  • Mitarbeiterdatenschutz, keine Datenweitergabe ohne Informationen an die betroffenen Mitarbeiter.

 

Situation in der Pflege ohne Covid19

Die seit Jahren reduzierte Personalbesetzung lässt häufig aufgrund von Überbelegung keine sichere Patientenversorgung mehr zu. Die Pflege zeigte stets eine hohe Bereitschaft, aus organisatorischen Notwendigkeiten, auch sehr kurzfristig, andere Dienste zu besetzen, um die Patientenversorgung sicherzustellen. Gesundheit und Pflege sollten schon lange als Topthema in der Politik wie in der Gesellschaft bezeichnet werden. Merkwürdig nur, dass trotz zahlloser Debatten über deren großer Bedeutung der Respekt bei den betroffenen Beschäftigten kaum ankommt. Der hohe Frauenanteil in der Pflege führt nicht nur durch den Schicht- und Wochenenddienst, sondern auch im privaten Bereich (Kinder, Partner, Haushalt) zu sehr hohen Belastungen. Die körperlichen und emotionalen Belastungen in der Pflege sind sehr hoch.

 

 

 

 

Jetzt als Pflegestimme mitgestalten

 https://www.pflegestimme.de/mitglied-werden

 

ehrlich     praxisorientiert     direkt

 

 

                                                                                                                                                   

                                                                                                                                                   

 

                                                                                                                                                                                                      


    

                              

    

 

 

        

 

 

 

Termine:

Keine Termine